Einsätze und Berichte

 

Wir werden mehrfach pro Jahr zu Einsätzen und Hilfeleistungen gerufen. Im Jahr 2017 haben wir 738 Stunden bei 22 Einsätzen geleistet.

 

Hinzu kamen 3.306 Dienst- und Übungsstunden sowie 997 Arbeitsstunden.

 

Hier findet ihr kurze Berichte über Einsätze und Übungen in den vergangenen Monaten.

 

Laufende Nr: 7
Datum: 21. September 2018
Ausrückzeit: 11:24 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Technische Hilfe
Einsatzort: Deinste, Erlenweg
Einsatzende: ca. 12:15 Uhr

 

Nach einem kurzem aber heftigem Sturm wurden wir zu einem Einsatz im Erlenweg gerufen bei dem ein Baum umgestürzt war. Glücklicherweise hat gab es keinen Personenschaden. Auch Gebäude wurden nicht beschädigt. Es war keine Gefahr in Verzug. Aus diesem Grund entschied der Einsatzleiter diesen Fall abzugeben. Die frei gewordene Zeit wurde für eine Ortserkundungsfahrt genutzt. Bis auf einen etwas größeren Ast im Torfweg konnte aber kein weiterer Schaden ermittelt werden. Unser Fahrzeug war um ca. 12:15 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus.

 

Text von Arne Zimmermann

Laufende Nr: 6
Datum: 23. August 2018
Ausrückzeit: 10:13 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Löscheinsatz
Einsatzort: Fredenbeck, Hollenmoorweg
Einsatzende: ca. 10:50 Uhr

 

Gemeinsam mit den Wehren Fredenbeck, Schwinge und Helmste wurden wir heute zu einem Treckerbrand gerufen. Der Brand wurde zügig gelöscht, so dass der Einsatz um kurz vor 11:00 Uhr beendet war.

 

Text von Sven Klenke

Laufende Nr: 5
Datum: 09. Juli 2018
Ausrückzeit: 14:14 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Löscheinsatz
Einsatzort: Deinste
Einsatzende: ca. 16:00 Uhr

 

Wir wurden am 09. Juli 2018 um 14:14 Uhr über Funkmeldeempfänger und RETTalarm (und auch Sirene) zu einem Löscheinsatz auf dem Gut Deinster Mühle alarmiert. Beim Eintreffen brannte Stroh an mehreren Stellen auf dem Dach einer Fachwerkscheune. Die gesamte Dachfläche war mit dem Stroh ausgelegt. Anwesende Mitarbeiter versuchten mit Gartenschläuchen das Feuer zu löschen. Es waren drei Trupps unter Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera damit beschäftigt, die Brandnester aufzufinden und abzulöschen. Zum Ende hin wurde das Stroh aus dem Brandbereich entfernt, um ein erneutes Entzünden durch unentdeckte Glutnester zu verhindert.

Durch das zügige Eingreifen konnte das Feuer schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden. Um etwa 16:00 Uhr konnten wir den Einsatz beenden und wieder zum Gerätehaus fahren.

 

Text von Leon Behrmann

Laufende Nr: 4
Datum: 30. Juni 2018
Ausrückzeit: 10:04 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Technische Hilfeleistung
Einsatzort: Deinste
Einsatzende: ca. 12:00 Uhr

 

Um 10:04 erfolgte die Alarmierung über den Funkmeldeempfänger und RETTalarm. Es waren bei einem Landwirt zwei Rinder in die Güllegrube gefallen. Die Tiere konnten nach kurzer Zeit unversehrt aus ihrer Notlage befreit werden. Wir konnten den Einsatz kurz vor dem Mittag beenden.

 

Text von Arne Zimmermann

Laufende Nr: 3
Datum: 08. Juni 2018
Ausrückzeit: 12:18 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Löscheinsatz Wasserförderungszug Nord
Einsatzort: Stade
Einsatzende: ca. 21:15 Uhr

 

Am 08. Juni 2018 wurden wir um 12:18 Uhr zu einem Großbrand im Recycling-Zentrum-Stade (RZS) alarmiert. Zusammen mit den Ortswehren Fredenbeck, Schwinge und Mulsum bilden wir den Wasserförderungszug Nord im Landkreis Stade und werden nach Bedarf bei Großeinsätzen angefordert.

 

Im Recycling-Zentrum im Gewerbegebiet Stade-Süd brannten 350 Tonnen Papierballen auf dem Außengelände. Das Feuer breitete sich in dem Freilager rasend schnell aus. Auch 50 dort gelagerte Plastikballen brannten ab. Eine mehrere Hundert Meter hohe, schwarze Rauchsäule stand über dem Stader Süden, die in großen Teilen des Landkreises und auch von der anderen Elbseite deutlich zu sehen war.

 

Wir stellten zusammen mit anderen Wehren die Wasserversorgung auf langer Wegstrecke sicher. Es wurden umliegende Hydranten und Teiche als Wasserentnahmestellen genutzt.


Insgesamt bekämpften rund 300 Einsatzkräfte aller vier Stader Feuerwehren, diverser Einheiten der Kreisfeuerwehr, der Werkfeuerwehr des Chemiekonzerns Dow und Umweltspezialisten der Hamburger Berufsfeuerwehr die Flammen. Zusätzlich kontrollierte der Feuerwehrflugdienst die Umgebung aus der Luft. Durch den Funkenflug bestand die Gefahr von Flächen- und Waldbränden. Zwei kleinere Flächenbrände im direkten Umfeld des Recyclingzentrums wurden gelöscht. 


Durch das schnelle Eingreifen - welches zum Teil nur unter schwerem Atemschutz möglich war - konnte verhindert werden, dass der Brand auf benachbarte Hallen übergriff. Die Hitzeentwicklung war enorm, an einem Lagergebäude schmolzen Fensterscheiben.


Am Nachmittag konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten dauerten Stunden und noch am Abend waren die Kameraden damit beschäftigt, letzte Glutnester ausfindig zu machen. Sie zogen die kokelnden Papierballen mit Gabelstaplern und Radladern auseinander, um sie einzeln ablöschen zu können. Später wurde ein Schaumteppich über die Brandstelle gelegt und damit das Feuer erstickt.


Nach etwa fünf Stunden kamen von uns aus Deinste weitere Feuerwehrmänner zur Einsatzstelle, um die seit der Alarmierung angerückten Kameraden abzulösen. Gegen 20:30 Uhr konnten wir die aufgebaute Wasserversorgung etwas reduzieren und als Wehr abrücken. Um 21:15 Uhr haben wir nach diesem langen Einsatz unser Fahrzeug in Deinste eingeparkt und uns wieder als "einsatzbereit im Gerätehaus" gemeldet.

 

Text von Thorsten Franke.

Bilder von Carsten Fricke.

 

Laufende Nr: 2
Datum: 01. Mai 2018
Ausrückzeit: 12:31 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Technische Hilfeleistung
Einsatzort: Deinste
Einsatzende: ca. 13:05 Uhr

 

Auch am 01. Mai, dem Tag der Arbeit, blieben wir nicht von einem Einsatz verschont. Um 12:31 Uhr, also während der Mittagsstunde, ertönten unsere Funkmeldeempfänger. Wir wurden zu einer technischen Hilfeleistung klein (Baum auf Straße) gerufen. Die Einsatzstelle am Kirchweg war zügig erreicht.

Während einige Kameraden die Einsatzstelle für den Verkehr sperrten, wurde der umgefallene Baum mit Hilfe unserer Motorsäge zerkleinert und von der Straße geräumt. Kurze Zeit später konnte die Einsatzstelle für den Verkehr wieder freigegeben werden, so dass wir um 13:05 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus abrücken konnten.

 

Text von Carsten Fricke.

Laufende Nr: 1
Datum: 03. Januar 2018
Ausrückzeit: 4:17 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger und RETTalarm
Art: Löscheinsatz
Einsatzort: Fredenbeck
Einsatzende: ca. 8:00 Uhr

 

Um 4:17 Uhr erfolgte die Alarmierung durch Funkmeldeempfänger und RETTalarm. Die Nachricht gab an, dass es im Wintergarten eines Hauses brennt. Kurze Zeit später wurde der Einsatzort in Fredenbeck erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Flammen schon auf das Dach übergegriffen. Die starke Rauchentwicklung erschwerte das Vordringen. Es konnte teilweise nur unter schwerem Atemschutz gelöscht werden. Aus diesem Grund erfolgte eine Nachalarmierung für Atemschutzgeräteträger während des Einsatzes. Zudem gestaltete sich durch den starken Wind die Brandbekämpfung schwierig. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde noch die Drehleiter alarmiert, um Brandnester von der Drehleiter aus zu bekämpfen. Bevor der Einsatz für die Wehr Deinste gegen ca. 8:00 Uhr beendet war, wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera noch nach Auffälligkeiten geschaut.

 

Einen Zeitungsartikel aus dem Stader Tageblatt findet ihr hier.

 

Text von Arne Zimmermann.

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